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Keine Ruhe bei der Saarbahn: Neuer Warnstreik beginnt heute um 11 Uhr

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Saarbrücken – Der Tarifkonflikt bei der Saarbahn geht weiter – und für die Fahrgäste bedeutet das erneut Einschränkungen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat ihre Mitglieder für den heutigen Freitag (14. August 2026) ab 11 Uhr zu einer weiteren Arbeitsniederlegung aufgerufen. Es ist bereits der 14. Warnstreik in der laufenden Auseinandersetzung. Wie lange die Aktion dauern wird, steht bislang nicht fest.

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Die Saarbahn reagiert mit einem eingeschränkten Betrieb. Bereits seit Freitagmorgen fahren die Züge nach einem Notfallkonzept. Auf der Schiene wird lediglich der Abschnitt zwischen Riegelsberg-Süd und Saargemünd bedient, während Lebach nicht angefahren wird. Dieses Konzept soll zunächst bis etwa 16.30 Uhr gelten. Sollte der Streik bis dahin beendet sein, will das Unternehmen anschließend nach Möglichkeit wieder zum regulären Betrieb zurückkehren.

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Für Fahrgäste könnte die Situation allerdings auch nach Freitag angespannt bleiben. Nach Angaben der Saarbahn sollen die rund 80 Lokführer auch am Samstag und Sonntag streiken. Damit müssen Reisende und Pendler am gesamten Wochenende mit Beeinträchtigungen rechnen. Wann die jeweiligen Arbeitsniederlegungen enden, ist derzeit noch offen.

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Auslöser ist der seit längerer Zeit schwelende Tarifstreit zwischen der GDL auf der einen sowie Saarbahn und Kommunalem Arbeitgeberverband Saar (KAV) auf der anderen Seite. Die Gewerkschaft will für die Lokführer eine eigene tarifliche Vereinbarung erreichen. GDL-Bezirksvorsitzender Nico Rebenack kündigte an, den Arbeitskampf fortzusetzen. Dabei sollen künftig auch kürzere Streikphasen möglich sein, die unter Umständen erst kurzfristig angekündigt werden.

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Die Arbeitgeber verfolgen einen anderen Weg. Saarbahn und KAV wollen für die Lokführer keinen eigenständigen Tarifvertrag mit der GDL vereinbaren. Stattdessen soll die bereits mit Verdi getroffene Regelung für das Gesamtunternehmen Anwendung finden. Die GDL lehnt dies ab und verweist unter anderem darauf, dass vergleichbare Vereinbarungen mit ihrer Gewerkschaft bei anderen kommunalen Verkehrsbetrieben existierten. Außerdem führt sie an, dass der Verdi-Abschluss lediglich von 45 Prozent der dort abstimmenden Mitglieder unterstützt worden sei.

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Eine schnelle Lösung des Konflikts zeichnet sich damit derzeit nicht ab. Während die Arbeitgeber einen zusätzlichen Tarifvertrag auch mit Blick auf die damit verbundenen Kosten ablehnen, hält die GDL an ihrer Forderung fest. Für die Fahrgäste bleibt deshalb vorerst vor allem Unsicherheit: Nach dem erneuten Ausstand am Freitag stehen bereits weitere Streiks am Wochenende im Raum – und auch kurzfristig angekündigte Arbeitsniederlegungen sind nach den Aussagen der Gewerkschaft künftig möglich. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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