Jäger tot auf Hochsitz gefunden – Wildschwein verletzt weiteren Jäger schwer

Trippstadt/Johanniskreuz. Nach einer Treibjagd ist am Dienstag ein 48-jähriger Jäger in einem Waldgebiet bei Johanniskreuz (Nahe Kaiserslautern) tot aufgefunden worden. Bei dem Mann wurde eine Schussverletzung festgestellt. Wie es dazu kam, ist bislang unklar.

Kurz nach 11 Uhr wurde die Polizei verständigt, nachdem Zeugen den Jäger regungslos auf einem Hochsitz entdeckt hatten. Helfer begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen und setzten diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fort. Der 48-Jährige konnte jedoch nicht gerettet werden.

Die Polizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Nach Angaben der Ermittler werden verschiedene mögliche Geschehensabläufe geprüft. Nähere Angaben zu den Umständen der Schussverletzung liegen bislang nicht vor.

Im Zuge der Ermittlungen erfasste die Polizei die Personalien von Jagdbeteiligten und stellte mehrere Schusswaffen sicher. Welche Rolle diese bei der Klärung des Todesfalls spielen, teilten die Behörden zunächst nicht mit.

Während der Jagd wurde außerdem ein 29-jähriger Jäger von einem Wildschwein schwer verletzt. Er wird in einem Krankenhaus behandelt. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise darauf, dass dieser Vorfall mit dem Tod des 48-Jährigen zusammenhängt.

Jagdteilnehmer, die von den Ereignissen betroffen waren, wurden durch Einsatzkräfte der psychosozialen Notfallversorgung betreut. Die Ermittlungen zu den beiden Vorfällen dauern an. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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