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Eppelborn. Am Sonntag morgen ist die Feuerwehr wegen starken Gasgeruchs zu einem Wohnhaus in der Schloßstraße gerufen worden. Die Anwohner hatten Gasgeruch im Keller ihres Hauses bemerkt und sofort den Notruf gewählt.

Da zunächst von einer Leckage an der Gasleitung ausgegangen werden musste, wurden gegen 09:00 Uhr die Löschbezirke Eppelborn und Bubach-Calmesweiler alarmiert. Auch die ersten Einsatzkräften konnten vor dem Anwesen einen ungewöhnlichen Geruch, der an das Odorierungsmittel von Erdgas erinnert, feststellen. Unter Atemschutz und mit einem sogenannten Gasspürgerät ausgerüstet betraten die Feuerwehrmänner das Haus, um das vermeintliche Gasleck zu orten.

IMG_3177Doch das Messgerät zeigte keine gefährliche Gaskonzentration an. Noch während der Erkundung meldeten sich zwei weitere Bewohner der Schloßstraße und berichteten über einen fauligen Geruch in ihren Häusern. Auch hier ergaben Messungen durch die Feuerwehr keine Anzeichen auf austretendes Erdgas.

In der Kanalisation vorgenommene Messungen blieben ebenfalls ergebnislos. Der inzwischen eingetroffene Notdienst des Energieversorgers führte weitere Messungen im Bereich der Straße und den betroffenen Anwesen durch, wieder ohne Ergebnis.

Eine Anwohnerin nahmen die Ereignisse derart mit, dass sie kurzzeitig durch den Rettungsdienst betreut werden musste. Die B10 musste während des Einsatzes zwischen der Kreuzung „Kirchplatz“ und der Einmündung zur Siedlung „Auf Drei Eichen“ voll gesperrt werden.

Die Quelle des fauligen Geruchs konnte nicht abschließend festgestellt werden. Es wird vermutet, dass der Geruch aus der Kanalisation kam. Die Feuerwehr war mit rund 40 Einsatzkräften bis gegen 11:00 Uhr im Einsatz.

[toggle title=“Hinweis“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Feuerwehr Eppelborn.[/toggle]

 

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