Neunkirchen. Einen ruhigen Jahreswechsel hatten die freiwilligen Feuerwehrmännern und -frauen in der Kreisstadt Neunkirchen nicht: Am Dienstag, 31.12.2013 und am Neujahrstag musste die Neunkircher Wehr zu insgesamt vier Einsätzen ausrücken. Der größte und gleichzeitig kritischste Einsatz war auch der erste Feuerwehreinsatz am Dienstagnachmittag. In einem Mehrparteienhaus in der Wellesweilerstraße wurde der Neunkircher Wehr um 15:35 Uhr ein Wohnungsbrand gemeldet. Die Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt, Wellesweiler und Wiebelskirchen rückten zu dem in der Nähe des NVG-Betriebsgeländes gelegenen Haus aus.

Im Hochparterre des Hauses war ein Feuer in einer Küchenzeile ausgebrochen. In der verqualmten Wohnung hielt sich noch die 71-jährige Mieterin auf. Feuerwehrleute konnten die Frau aus ihrer Wohnung retten und den noch im Entstehungstadium befindlichen Brand von Herd und Dunstabzugshaube löschen. Zur Sicherheit evakuierten Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst alle Hausbewohner und brachten sie ins Freie. Während die Bewohnerhin der Brandwohnung zur Beobachtung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde konnten die anderen  Hausbewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die vom Feuer betroffene Wohnung ist bis auf weiteres nicht bewohnbar. Den letzten Einsatz im Jahr 2013 bescherte die Brandmeldeanlage (BMA) der Marienhausklinik Sankt Josef Kohlhof der Neunkircher Wehr. Um 21:54 Uhr mussten die Löschbezirke Furpach und Wellesweiler sowie die Drehleiter aus dem Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt zum Krankenhaus im Stadtteil Kohlhof ausrücken.

In einem Nebengebäude der Klinik hatte ein Rauchmelder Alarm geschlagen. Bei ihrer Erkundung konnte die Feuerwehr kein Feuer finden. Bei der Auslösung der Brandmeldeanlage handelte es sich glücklicherweise nur um eine Fehlauslösung. So konnten alle Feuerwehrangehörigen im Kreise ihrer Familie und Freunde den eigentlichen Jahreswechsel feiern. Die Ruhe in der Kreisstadt währte aber nur kurz. Bereits um 1:47 Uhr musste der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt zum ersten Einsatz im neuen Jahr 2014 ausrücken. Im parallel zur Wilhelmstraße verlaufenden Hinterhof der Bliespromenade hatte ein großer Plastikcontainer für Papierabfälle Feuer gefangen. Der brennende, blaue Müllbehälter stand direkt an einer Hausfassade. Durch das Feuer wurde der Müllcontainer zerstört und auch die dahinterliegende Hausfassade erheblich beschädigt. Die Feuerwehr konnte, unter den Blicken zahlreicher Schaulustiger, das Feuer schnell löschen und so weiteren Schaden am Haus hinter dem Müllcontainer oder gar ein Übergreifen des Feuers auf das Haus verhindern. Zum zweiten Einsatz im noch frischen Jahr 2014 wurde der Löschbezirk Furpach um kurz nach 13 Uhr alarmiert. Die Feuerwehrmänner und -frauen sollten für den Rettungsdienst eine verschlossene Haustüre öffnen um Zugang zu einer verletzten Person zu schaffen. Da der Rettungsdienst aber auch ohne die Hilfe der Feuerwehr die verletzte Person erreichen konnte, mussten die Furpacher Brandschützer nicht ausrücken.

[toggle title=“Hinweis“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Feuerwehr.[/toggle]


Bilder: Feuerwehr

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