Saarbrücken. Am vergangenen Montag (24.02.2014) betrat gegen 09.00 Uhr  ein unbekannter Mann eine Bäckerei in der  Martin-Luther-Str. 6 in Saarbrücken St. Johann und belästigte zunächst verbal die dort alleine arbeitende Verkäuferin.

Anschließend entfernte er sich und suchte eine gegenüberliegende Tankstelle auf. Gegen 11:00 Uhr kehrte der Mann in die Bäckerei zurück, trug jetzt aber eine Maske und attackierte die Verkäuferin. Er zerrte die Frau zu Boden und zerriss Teile ihrer Kleidung.

Im folgenden Handgemenge schlug der Unbekannte die sich heftig wehrende Geschädigte mit dem Kopf derart auf den Boden auf, dass diese kurzzeitig das Bewusstsein verlor.  Als die junge Frau wieder wach wurde, hatte der Unbekannte die Bäckerei wieder verlassen.

Am gestrigen Dienstag (25.02.2014) wurde gegen 13:00 Uhr nach einem Hinweis im Rahmen intensiver Fahndungsmaßnahmen ein 44 Jahre alter, der Täterbeschreibung entsprechender Saarbrücker in einer in der Nähe des Tatortes gelegenen Spielothek angetroffen und vorläufig festgenommen. Die Geschädigte erkannte den Mann später zweifelsfrei wieder.

Der etwa 1,80 m große Mann trug bei seiner Festnahme eine schwarze Jacke, ein hellblaues Hemd mit Krawatte, außerdem eine schwarze Cordhose und schwarze Nike-Schuhe. Auffällig sind dessen eisblaue Augen und sein stechender Blick. Er hat einen Drei-Tage-Bart und kurze dunkle, stoppelige Haare.

Gegen den Festgenommenen wurde durch das Amtsgericht Saarbrücken  ein Unterbringungsbeschluss erlassen. Der Mann wurde anschließend in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

Die Polizei geht davon aus, dass sich der vermeintlich psychisch kranke Mann möglicherweise den gesamten Zeitraum zwischen Tat und Festnahme in der Nähe der Tatörtlichkeit aufgehalten und auffällig verhalten haben könnte. Deshalb versuchen die Ermittler, die Aktivitäten des Mannes zwischen dem 24.02.2014, 11:00 Uhr  und 25.02.2014 13:00 Uhr, zu rekonstruieren. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass der Saarbrücker in der Vergangenheit in ähnlicher Art und Weise auffällig geworden ist.

Sachdienliche Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer
0681 / 962 – 2133. Mögliche Geschädigte können sich ebenfalls an den Kriminaldauerdienst wenden.

[accordions ][accordion title=“Hinweis“ load=“hide“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.[/accordion][/accordions]

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