St. Ingbert. Am 30.03.2014 wurde hiesiger Dienststelle über die Führungs- und Lagezentrale (FLZ) ein Verkehrsunfall gemeldet, bei dem ein Fahrzeug auf der Leitplanke über einer Böschung hängen würde. In dem Fahrzeug würde sich vermutlich noch eine eingeklemmte Person befinden.

Diesbezüglich gingen sowohl bei hiesiger Dienststelle als auch bei der FLZ innerhalb kürzester Zeit mehrere Mitteilungen ein.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte hing der PKW, ein grüner Mazda 626 mit VK-Kreiskennzeichen, tatsächlich noch zum Teil auf der Leitplanke, zum Teil über der anschließenden Böschung rechtsseitig der Fahrbahn. Während die Fahrzeugführerin noch im Fahrzeug eingeklemmt war, hatte sich ihr Beifahrer eigenständig aus dem völlig zerstörten Fahrzeug befreien können.

Im Rahmen der Bergungsmaßnahmen konnte die eingeklemmte Frau jedoch aus ihrem Fahrzeug befreit und vor Ort medizinisch erstversorgt werden.

Auf Grund divergierender Angaben der Zeugen und des vorhandenen Spurenbildes ist derzeit der genaue Unfallhergang noch unklar.

Sowohl die 21-jährige Fahrzeugführerin aus dem Bereich Völklingen als auch ihr 22 Jahre alter Beifahrer aus Pirmasens wurden zur weiteren medizinischen Untersuchung und Versorgung ins Winterbergklinikum nach Saarbrücken verbracht.

Während der Unfallaufnahme war der rechte Fahrstreifen der Autobahn für fast zwei Stunden gesperrt. Auf Grund des geringen Verkehrsaufkommens kam es hierdurch jedoch zu keinerlei Komplikationen.

Beteiligte Kräfte:

– 3 Einsatzkommandos Polizei
– 8 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr der Löschbezirke St. Ingbert-Mitte, Hassel, Rohrbach
– 2 Rettungswagen, 1 Notarztwagen
– Straßen- und Autobahnmeisterei
– Abschleppdienst zur Bergung des Fahrzeugs mittels Kranwagen

Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich mit hiesiger Dienststelle in Verbindung zu setzen.

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