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Neunkirchen. Am frühen Montagmorgen, 30. Juni gegen 05:45 Uhr wurde der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt zu einer vermeintlichen Ölspur in die Neunkircher Zoostraße alarmiert. Als kurz darauf die ersten Einsatzkräfte am Zoo eintrafen, staunten die Kameradinnen und Kameraden nicht schlecht: Von einer anfänglich gemeldeten „Ölspur“ die rund 20m lang sein sollte, konnte wahrhaftig nicht die Rede sein.
Aus einer auf dem oberen Zooparkplatz abgestellten Sattelzugmaschine traten enorme Mengen Dieselkraftstoff aus. Umgehend forderte die Einsatzleitung den ebenfalls in Neunkirchen stationierten Rüstwagen-Gefahrgut, ein Spezialfahrzeug für Gefahrgutunfälle, nach, um die am Fahrzeug entstandene Leckage zu lokalisieren und provisorisch abzudichten. Der an einer Hanglage gelegene Parkplatz war mit rund 350 Liter beißend riechendem Dieselkraftstoff bedeckt. In enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Zentralen Betriebshofes Neunkirchen wurde die verunreinigte Fläche mit Bindemittel abgestreut und anschließend mit einer Kehrmaschine aufgenommen. Ebenfalls wurden Kanaleinläufe mittels spezieller Dichtkissen gegen das Eindringen von Kraftstoff in die Kanalisation abgesichert und Fachkräfte vom Landesamt für Umweltschutz und Arbeitsschutz, sowie die zuständige Amtsleitung der Stadt Neunkirchen zur Einsatzstelle geordert.
Da große Mengen an Diesel in das umliegende Erdreich eingedrungen waren, wird laut Aussagen eines Umweltsachverständigen ein Erdaustausch in den stark kontaminierten Bereichen unumgänglich sein.
Gegen 12Uhr am Mittag konnte der Löschbezirk Innenstadt, der mit zehn Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen vor Ort war, die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und seinen Einsatz beenden.,
[toggle title=“Hinweis“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Feuerwehr Neunkirchen – Kai Hegi.[/toggle]
Bild: Feuerwehr Neunkirchen
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