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Eppelborn. Am 24. Juli 2014 war es gegen 19:00 Uhr zu einem Brand in einem großen Kartonpresscontainer gekommen, der unmittelbar neben dem Wasgau-Markt in Eppelborn abgestellt war. Mitarbeiterinnen des Marktes bemerkten wenige Minuten nach der Betätigung der Presse, dass Rauch aus den Öffnungen des Containers drang. Sie trennten die Presse sofort vom Stromanschluss und versuchten, das Feuer mit Feuerlöschern zu ersticken, was jedoch durch die enge Einfüllöffnung nicht gelang.

Parallel zu den Löschversuchen wurde gegen 19:05 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Da sich das Eppelborner Tanklöschfahrzeug zur Zeit in der Werkstatt befindet, wurden von der Alarmzentrale neben dem Löschbezirk Eppelborn auch die Kräfte aus den Löschbezirken Habach und Bubach-Calmesweiler alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Brandrauch aus den Einwurf- und Entleerungsöffnungen des Containers. Das Feuer hatte noch nicht auf Bereiche außerhalb des Containers übergegriffen. Mit einem C-Rohr wurde das Feuer zuerst durch die Einfüllöffnung abgelöscht, bevor der Container geöffnet werden konnte.

Der gepresste Inhalt musste Stück für Stück entfernt werden, um alle Glutnester zu finden und abzulöschen. Dabei bekamen die Einsatzkräfte Unterstützung durch den Radlader des Gemeindebauhofes. Ohne diesen hätte das Ausräumen des Containers in Handarbeit wohl mehrere Stunden in Anspruch genommen. Mit dem Radlader konnten die Kartonagen auf dem Parkplatz auseinander gezogen und abgelöscht werden. Dabei kam zum Teil auch Löschschaum als Netzmittel zum Einsatz.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde auf Anraten der Feuerwehr der angrenzende Getränkemarkt geschlossen. Auch das sich in unmittelbarer Nähe befindende Seniorenheim wurde angewiesen, die Fenster während des Einsatzes geschlossen zu halten.

Der umsichtigen und besonnen Reaktion der Mitarbeiterinnen des Einkaufsmarktes ist es zu verdanken, dass es nicht zu einer Brandausbreitung und Verletzten durch den Brandrauch gekommen ist. Der Einsatz war für die Feuerwehr nach rund zwei Stunden beendet.

Bilder/Text: Pressesprecher Feuerwehr Eppelborn

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