Überroth-Niederhofen. Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei aktuell Hauseigentümer vor Nepp und Pfusch unseriöser Reparaturunternehmen. Angebliche  Kanalunternehmen, Klempner, Maurer, Teerkolonnen oder Dachdecker bieten ihre Dienste an der Haustüre an. Oft erweisen sich ihre Dienste als überteuert und ihre Arbeit als schlecht. Der St. Wendeler Polizei wurde nun ein Sachverhalt mitgeteilt, wonach zwei Handwerker bei einer älteren Frau in Überroth-Niederhofen vorgesprochen haben und dieser anboten ihre Gartenmauer zu reparieren und zu säubern. Sie wollten dafür 1.200 Euro haben. Sie hätten genau erläutert, dass sie die Steine komplett entfernen, neu setzen und verfugen würden. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag dem ersten Juli. Nachdem die Geschädigte auf der Bank war um Geld abzuheben waren die Handwerker bereits fertig. Da nach der angeblichen Arbeitsverrichtung, nach Meinung der Geschädigten, noch nicht mal richtig sauber gemacht worden wäre und die Arbeiten keinesfalls ordnungsgemäß durchgeführt wurden, hätte man sich auf 1.100 Euro Arbeitslohn geeinigt. Nach der Bezahlung hätten die Männer sofort das Weite gesucht. Sie waren unterwegs mit einem grauen Ford Transit mit Kölner Kennzeichen.

Die Polizei rät: Lassen Sie sich nicht von Personen zu unberechtigten Geldzahlungen drängen. Lässt sich die Situation vor Ort nicht klären, verweisen Sie auf den Rechtsweg. Informieren Sie die Polizei, besonders wenn Ihnen mit Gewalt oder einem sonstigem Übel gedroht wird. Bevor ein Handwerksbetrieb beauftragt wird, sollte der Kunde einen Kostenvoranschlag verlangen. Bei größeren Aufträgen empfiehlt es sich, mehrere schriftliche Angebote einzuholen. Vor einer Auftragsvergabe die einzelnen Konditionen mehrerer Firmen miteinander verglichen werden. Kunden sollten dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualifikation der Anbieter achten.

 

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