Durch eine sogenannte Sicherheitsuhr ausgelöste Hausnotruf wurde zunächst der Rettungsdienst des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) in ein Mehrfamilienhaus alarmiert. In einer Wohnung im Obergeschoss konnte von den Rettungssanitätern kein Kontakt zur Bewohnerin hergestellt werden. Bei der Kontaktaufnahme mit Nachbarn konnte ebenfalls kein passender Schlüssel zur Wohnung organisiert werden.

Im Rahmen der Nachforderung wurden Polizei und Feuerwehr zur Türöffnung bestellt. Bei der ersten Lageerkundung durch den Gruppenführer wurde eine Sicherheitsschließanlage mit zusätzlichem Sperrriegel festgestellt. Da auf Klingeln und Klopfen weiterhin kein Lebenszeichen zu vernehmen war wurde die gewaltsame Öffnung der Tür angestrebt. Aufgrund der Sicherheitstechnik wäre ein ziehen der Zylinderschlösser oder das Aufhebeln mittels Brechwerkzeug ohne Erfolg geblieben.

Mit der sogenannten „Hamburger Methode“ wurde die Türöffnung per Motorkettensäge vollzogen. Hierbei wurde das Türblatt unterhalb des Schlosses eingeschnitten, ohne dabei mit dem Schwert durch das Türblatt zu stoßen. Mit dem Halligan Tool konnte im Anschluss der Ausschnitt entfernt und ein Trupp in die Wohnung vordringen.

Durch den Rettungsdienst konnte die Frau unversehrt in der Wohnung angetroffen werden. Weitere Maßnahmen wurden durch die Polizei eingeleitet.

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