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Neunkirchen. Ein Krankenbett brannte in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 16. Dezember in einem Neunkircher Krankenhaus. Noch vor dem Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen in der Theodor-Fliedner-Straße gelang es dem Klinikpersonal und Polizeibeamten das Feuer erfolgreich zu bekämpfen.

Nachdem das Bett einer Patientin im ersten Obergeschoss Feuer gefangen hatte, schlug um 00:40 Uhr die automatische Brandmeldeanlage des Krankenhauses Alarm und löste einen Einsatz für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus. Mit den Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt, Wiebelskirchen, Wellesweiler und Furpach wurden schlagkräftige Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen zur Brandmeldung an das Krankenhaus entsandt. Vor Ort konnte durch den Löscherfolg von Klinikmitarbeitern und Polizei schnell Entwarnung gegeben werden. Auch die Patientin deren Bett gebrannt hatte war bereits in Sicherheit gebracht und auf eine andere Station verlegt worden. „Durch das schnelle und besonnene Handeln aller Beteiligten konnte Schlimmeres verhindert und der Schaden auf ein Minimum begrenzt werden“, so Neunkirchens Feuerwehrsprecher Christopher Benkert. Durch einen mit einer Wärmebildkamera ausgerüsteten Atemschutztrupp der Feuerwehr wurde eine gründliche Kontrolle des vom Brand betroffenen Krankenhauszimmers vorgenommen, wobei keine versteckten Glutnester entdeckt werden konnten. Die leichte Verrauchung im betroffenen Gebäudeteil konnte durch das Öffnen mehrerer Fenster durch einen der Haustechniker schnell und einfach beseitigt werden.

Nach knapp einer Stunde konnten die letzten der ausgerückten Feuerwehrkräfte ihren nächtlichen Einsatz beenden. Die Neunkircher Wehr befand sich mit rund 45 Feuerwehrleuten und elf Fahrzeugen aus den vier Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt, Wiebelskirchen, Wellesweiler und Furpach im Einsatz. Auch Polizei und Rettungsdienst waren ausgerückt.

 

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