Anzeige:

Landkreis St. Wendel. Am gestrigen Mittwoch, nach Durchzug des Sturmtiefs „Burglind“, hatten die Feuerwehren im Landkreis auch im Laufe des gesamten Tages noch mit den Folgen zu kämpfen.

Betroffen waren weiterhin die in vorgenannter PM mitgeteilten Kommunen.

Der Einsatzschwerpunkt lag auch hier bei der Beseitigung von umgestürzten Bäumen, Sicherung an Dachflächen sowie dem Ausleuchten von Einsatzstellen. Einsatzende für alle Feuerwehren im Landkreis war gegen 22:00 Uhr.

Auch heute, Donnerstag, sind verschiedene Streckenabschnitte noch immer wegen Windbruch im Landkreis gesperrt. Wann diese wieder befahrbar sind ist noch nicht abschätzbar.

In Amtshilfe musste die Feuerwehr der Gemeinde Namborn am gestrigen Abend zur Ausleuchtung bei den Arbeiten an der Bahnstrecke zwischen Türkismühle und St. Wendel tätig werden. Dort waren auf einer Strecke von rund 250 m mehrere Bäume in den Gleisbereich gestürzt und hatten dabei die Stromleitung zerstört.

Der Bahnverkehr war bereits seit dem Morgen auf diesem Abschnitt eingestellt.

Es ist erfahrungsgemäß im Tagesverlauf mit weiteren Einsätzen zu rechnen. Am Nachmittag soll der Wind wieder auffrischen und einzelne Sturmböen durchziehen. Hierbei können bereits durch das gestrige Ereignis vorgeschädigte Bäume umknicken.

Auch warnt die Feuerwehr vor dem Aufenthalt in Waldgebieten in den nächsten Tagen.

Bereits am Vormittag sollen sich die Regenfälle verstärken und größere Mengen mit sich bringen. Da die Böden durch die Regenfälle der letzten Tage bereits stark gesättigt sind, werden diese Mengen gleich als Oberflächenwasser abfließen und für eine rasche Erhöhung der Pegelstände an den Bächen und der Saar führen. Neben den o.g. Unwettereinsätzen musste die Feuerwehr der Gemeinde Namborn am Nachmittag noch zu einem Verkehrsunfall mit eingeschlossener Person auf die B 41 am Ortseingang Hirstein, aus Richtung Pinsweiler kommend, ausrücken.

Dort war ein Pkw aus bisher unbekannten Gründen in den Gegenverkehr geraten und mit zwei weiteren Fahrzeugen zusammengestoßen. Eine Person wurde im Wagen eingeschlossen und musste von der Feuerwehrt aus der Zwangslage befreit werden. Alle drei Verletzten im Alter von 49, 54 und 85 Jahren kamen mit Verletzungen in ein Krankenhaus.

Bei dem in der ersten PM angesprochenen Umwelteinsatz in Bergweiler wurde im weiteren Einsatzverlauf durch das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz Umweltalarm ausgelöst.

Nach Angaben der Polizei waren rund 100 l Heizöl illegal entsorgt worden. Die Feuerwehr stellte durch Ölsperren sicher, dass das durch Regenwasser mittransportierte Heizöl keine weiteren Flächen kontaminierte.

Der konterminierte Boden musste durch ein Fachunternehmen ausgetauscht werden.Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen zu diesem Zwischenfall.

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte mehrere Stunden.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Feuerwehr.
Anzeige:

Kommentare

Kommentare