Update unten im Beitrag.

Großeinsatz an der Gemeinschaftsschule Eppelborn am Mittwochmorgen: Zahlreiche Schüler hatten plötzlich über starke Atemwegsreizungen und brennende Augen geklagt, woraufhin die komplette Schule mit mehr als 300 Schülern umgehend evakuiert sowie Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert wurden.

Zahlreiche Einsatzkräfte rückten an, darunter auch Gefahrgutspezialisten rückten an. Bei den Betroffenen  – 52 Schüler und drei Lehrer – wurden Notdekontaminationen durchgeführt; einige von ihnen wurden anschließend zu weiteren Untersuchungen in Krankenhäuser gebracht.

Die Feuerwehr führte Messungen in der Schule durch und belüftete das Gebäude. Ersten Angaben zufolge geht man davon aus, dass Reizgas in einem Flur nahe eines Chemieraums versprüht wurde. Im Verdacht steht eine Gruppe von Mädchen. Weitere Ermittlungen laufen.

Update 26.04.2018:

Zwei 16 jährige Schülerin als Tatverdächtige ermittelt

Eppelborn.  Im Nachgang zum Großeinsatz meldeten sie zwei 16 jährige Schülerinnen der Gemeinschaftsschule Eppelborn am gestrigen Nachmittag bei der Schulleitung mit ihren Erziehungsberechtigten. Hier machten sie Angaben zum Ablauf. Nach Bekanntwerden dieses Umstandes wurden beide Jugendliche im Beisein ihrer Väter polizeilich angehört.

Die beiden Mädchen sind in der Gemeinde Eppelborn wohnhaft.

Die Ermittlungen werden fortgeführt.

 

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