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Am Dienstag, den 18.09.2018 kam es auf der B 51 in 66130 Saabrücken-Güdingen zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 39-jähriger Fahrzeugführer aus Kleinblittersdorf befuhr mit seinem Pkw die B 51 von Kleinblittersdorf kommend in Fahrtrichtung Saarbrücken.

Etwa 400 m vor der Einmündung Neumühler Weg kam er aus bislang unbekannten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn und touchierte hier den Lkw eines 59-jährigen Fahrzeugführers aus Saarbrücken.

Hierbei wurde ein Zwillingsreifen des Lkws abgerissen, welcher gegen den Pkw eines 70-jährigen Fahrzeugführers aus St. Ingbert, der mit seiner Ehefrau hinter dem 39-Jährigen unterwegs war, geschleudert und hierdurch erheblich beschädigt wurde.

In der Folge geriet der 39-Jährige erneut auf die Gegenfahrbahn und kollidierte hier frontal mit dem Pkw einer 33-Jährigen, welche mit ihrem 50-Jährigen Beifahrer die B 51 von Saarbrücken in Fahrtrichtung Kleinblittersdorf befuhr.

Hinter diesem Pkw musste ein weiterer, 54-jähriger Fahrzeugführer aus Eppelborn, welcher mit seiner 53-Jährigen Ehefrau die B 51 befuhr, seinen Pkw stark abbremsen und kollidierte bei einem Ausweichmanöver mit der rechtsseitig verlaufende Schutzplanke.

Bei dem Verkehrsunfall wurden zwei Personen schwer und der mutmaßliche Unfallverursacher leicht verletzt. Die schwerverletzten Fahrzeuginsassen mussten von der Berufsfeuerwehr aus ihrem Pkw geborgen werden und wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in einer Saarbrücker Klinik eingeliefert. Insgesamt entstand an zwei Pkw Totalschaden; der Sachschaden wird auf ca. 47.000 € geschätzt.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde zudem durch die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ein Gutachter eingeschaltet.

Da vor Ort Anzeichen für eine alkoholische Beeinflussung des mutmaßlichen Unfallverursachers festgestellt werden konnten, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und der Führerschein einbehalten. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren.

Vor Ort waren insgesamt 3 Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Saarbrücken, 3 Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Güdingen, 3 Rettungswagen und 2 Notärzte sowie 5 Kommandos mehrerer Polizeidienststellen im Einsatz. Die B 51 war in dem betreffenden Bereich für etwa vier Stunden voll gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.
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