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Saarlouis, 10.04.2019. Am 27.03.2019 kam es gegen 15:45 Uhr im Kaiser-Friedrich-Ring in Höhe des Busbahnhofes Kleiner Markt zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen und Heranwachsenden in deren Verlauf auch ein Fleischer- und ein Handbeil als Waffen eingesetzt wurden. Einer der Täter, ein 18-Jähriger aus Syrien, wurde noch am gleichen Tag festgenommen. Gegen ihn erging bereits am Folgetag ein Untersuchungshaftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung.

Bei den Angegriffenen handelte es sich um andere junge Migranten. Ein 17-Jähriger Syrer wurde bei der Tat leicht verletzt.

Im Zuge von umfangreichen Ermittlungen, Zeugenvernehmungen und der Auswertung von vorhandenen Videosequenzen konnten Ermittler des Kriminaldienstes Saarlouis nun den Tatverdacht gegen einen zweiten Täter, einen 20-jährigen Afghanen, erhärten.

Am vergangenen Montag, 08.04.2019, konnte die Person im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen durch Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Saarlouis festgenommen werden, nachdem sie zuvor Zeugen bedrohte. Gegen den Afghanen wurde am gestrigen Tag ebenfalls ein Untersuchungshaftbefehl erlassen, er wurde der JVA Ottweiler zugeführt.

Völlig unverständlich ist der mutmaßliche Hintergrund der Auseinandersetzung zwischen den beteiligen Gruppen. Das spätere Opfer soll nach Aussagen der Beschuldigten einen der Täter zu lange und seltsam angeschaut haben.

Wie die Ermittlungen der Saarlouiser Kripo weiterhin ergaben, waren die beiden inhaftierten Täter bereits am 15.02.2019 an einer Auseinandersetzung in einem Saarlouiser Park mit einer anderen Opfergruppierung beteiligt, hierbei wurde ein 17-Jähriger aus dem Jemen mit einem Beil schwer verletzt.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.
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