Anzeige:

Freisen. Um 09:51 Uhr wurden die Feuerwehren der Gemeinde Freisen sowie aus der Verbandsgemeinde Birkenfeld zu einem Verkehrsunfall auf die A 62 zwischen den Anschlussstellen Birkenfeld und Freisen, in Fahrtrichtung Kaiserslautern alarmiert.

Nach ersten Informationen kam es hierbei zu auslaufenden Betriebsmitteln in größerem Umfang von ca. 1.000 Liter.

Anzeige:

Daher erfolgte die Alarmierung der Einsatzkräfte mit dem Stichwort: „Auslaufende Betriebsstoffe groß“.

Nach dem Eintreffen der ersten Einheiten vor Ort stellte sich die Lage wie folgt dar:

Anzeige:

Ein Gefahrgut-Sattelzug, beladen mit Harnstofflösung (Adblue), war aus bisher ungeklärter Ursache kurz hinter dem Rastplatz Karlswald nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben seitlich umgekippt.

Glücklicherweise befindet sich in diesem Bereich ein ansteigender Hang, welcher das komplette Umstürzen und somit größerer Schaden verhinderte.

Anzeige:

Nach erster Erkundung konnten keine auslaufenden Flüssigkeiten, sowohl im Transporttank, als auch dem Treibstofftank festgestellt werden.
Im Behälter befanden sich nach Angaben des Fahrers noch mehrere tausend Liter o.g. Stoffes.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und stellte den Brandschutz sicher.

Anzeige:

Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschten in diesem Bereich winterliche Straßenverhältnisse.

Verletzt wurde niemand.

Anzeige:

Die A 62 ist aktuell im Unfallbereich weiterhin nur einspurig befahrbar.
Wegen der anstehenden Bergung des Unfallwagens kann es auch in Kürze noch zu einer Vollsperrung der Richtungsfahrbahn kommen.

Auch der Einsatz der Feuerwehr dauert aktuell noch an. Es werden allerdings nur noch Sicherungsmaßnahmen durch die Kräfte durchgeführt.

Anzeige:

Die widrigen Wetterverhältnisse stellten auch für die Einsatzkräfte eine besondere Herausforderung bereits auf der Anfahrt zur Unfallstelle dar.

Im Einsatz waren:

Rund 50 Helfer aus den Feuerwehren der Gemeinde Freisen, der Verbandsgemeinde Birkenfeld, Rettungswagen, Polizei, Landesamt für Straßenwesen sowie ein Bergeunternehmen.

FOTO: FEUERWEHR

Kommentare

Kommentare