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Am frühen Mittwochmorgen (03.06.2020,) kam es gegen 02:30 Uhr zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Ottstraße in Saarbrücken, bei dem nur durch glückliche Umstände niemand verletzt wurde.

Ein 37 Jahre alter Mann aus Hof (Bayern) konnte noch am Tatort festgenommen werden. Er steht unter dringendem Tatverdacht, den Brand gelegt zu haben und sitzt nun wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung in Untersuchungshaft.

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Ersten Ermittlungen zu Folge kam es zwischen dem 37-Jährigen und seiner in dem Anwesen wohnenden ehemaligen Lebensgefährtin kurz vor Brandausbruch zu einer verbalen Auseinandersetzung. Nach den derzeitigen Erkenntnissen des Dezernats für Brandermittlungen setzte der Tatverdächtige im Keller des Hauses gelagerte Gegenstände in Brand.

Nur durch eine zufälligerweise durch den Brand beschädigte Wasserleitung konnte sich das Feuer im Gebäude nicht weiter ausbreiten, sodass alle zwölf Personen des Hauses unverletzt blieben. Allerdings mussten einige von Ihnen durch die Feuerwehr aus dem dreistöckigen Haus gerettet werden.

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Der Mann wurde noch am Tatort von Einsatzkräften mit einer blutenden Wunde am Arm angetroffen, die er sich offensichtlich beim Einschlagen der Verglasung der Hauseingangstür zugezogen hatte. Zeugenaussagen erhärteten den Tatverdacht gegen den Mann.

Aufgrund der Brandlegung zur Nachtzeit regte die Staatsanwaltschaft in Saarbrücken neben der schweren Brandstiftung einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes beim zuständigen Amtsgericht in Saarbrücken an.

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Nach Vorführung des Tatverdächtigen und Erlass des Haftbefehls, wurde dieser in die Justizvollzugsanstalt Saarbrücken eingeliefert.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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