Ministerpräsident Tobias Hans und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger haben heute im Rahmen einer Pressekonferenz die weiteren Maßnahmen im Saarland zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorgestellt. Einige Fragen waren aus dem Statement von vorgestern offen geblieben.

Die neuen Maßnahmen im Überblick:

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  • Private Zusammenkünfte werden auf einen Haushalt und eine nicht in diesem Haushalt lebende Person beschränkt. Die Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften ist davon unabhängig zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Haushalten umfasst.
  • Sonderregelung für Gebiete mit besonderem Infektionsgeschehen: Übersteigt die Anzahl der Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen pro 100 000 Einwohner in einem Landkreis oder im Regionalverband Saarbrücken an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 200 (Sieben-Tages-Inzidenz), ist es in dem jeweiligen Landkreis oder dem Regionalverband den Einwohnerinnen und Einwohnern untersagt, sich aus einem Umkreis von mehr als 15 Kilometern der Anschrift des gewöhnlichen Aufenthaltes für tagestouristische Ausflüge hinauszubegeben.
  • Der Präsenzschulbetrieb bleibt in der Zeit vom 11. bis 24. Januar 2021 eingestellt. Ausnahmen wird es für die Schüler*innen der Abschlussklassen der allgemeinbildenden Schulen (Gemeinschaftsschulen und Gymnasien) sowie der beruflichen Schulen geben. Die weiteren Vorgaben trifft das Ministerium für Bildung und Kultur.

Ministerpräsident und Stellvertreterin äußerten sich wie folgt:

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Die Sorge vor der britischen COVID-Mutation ist sehr groß und die Ausbreitung in anderen Ländern muss uns ein Warnsignal sein. Deshalb werden die Kontaktbeschränkungen bundesweit noch einmal angepasst.

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Ministerpräsident Tobias Hans: „Sars-CoV-2 bleibt auch im neuen Jahr unsere drängendste Herausforderung und zwingt uns leider erneut zu einschneidenden Gegen-Maßnahmen. Durch die Mutation der sehr viel ansteckenderen Variante aus Großbritannien und Südafrika hat sich die Lage noch verschärft.