14 Abschiebungen im April – Saarland veröffentlicht neue Flüchtlingszahlen

Lebach – Das saarländische Innenministerium hat die aktuellen Zahlen zur Flüchtlings- und Asylsituation im Saarland veröffentlicht. Die Statistik für April 2026 gibt unter anderem einen Überblick über neu aufgenommene Asylsuchende, Flüchtlinge aus der Ukraine, Abschiebungen sowie die aktuelle Belegung der Landesaufnahmestelle in Lebach.

Zum Stichtag 30. April 2026 lebten nach Angaben des Ministeriums insgesamt 718 Personen in der Landesaufnahmestelle Lebach. Darin enthalten sind auch zusätzliche Kapazitäten, die im Zuge der steigenden Aufnahmezahlen geschaffen wurden.

Im Verlauf des Monats April wurden im Saarland insgesamt 78 Asylbewerber sowie 95 Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen. Auf die saarländischen Kommunen verteilt wurden 10 Asylbewerber und 94 Menschen aus der Ukraine. Insgesamt wurden im Saarland im April 108 Asylanträge gestellt.

Über 364 Asylanträge wurde im gleichen Zeitraum entschieden. In 119 Fällen fiel die Entscheidung positiv aus – darunter Anerkennungen als Flüchtling, subsidiärer Schutz oder Abschiebungsschutz. 255 Verfahren endeten negativ. Hauptherkunftsland der Asylsuchenden im Saarland bleibt weiterhin Syrien.

Auch zu Rückführungen und freiwilligen Ausreisen veröffentlichte das Innenministerium aktuelle Zahlen: Im April wurden demnach 14 Abschiebungen durchgeführt. Zusätzlich gab es 36 freiwillige Ausreisen über das Förderprogramm REAG/GARP sowie weitere 16 sonstige freiwillige Rückreisen. Das Innenministerium weist darauf hin, dass ein direkter Vergleich mit früheren Monatsstatistiken aufgrund möglicher nachträglicher Änderungen nur eingeschränkt möglich sei. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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