UPDATE: Bluttat in Lockweiler: Mann soll eigene Mutter getötet haben

ARTIKELUPDTE (2. Juli 2026 – 9:15 Uhr) – Von unserem Reporter Thorsten Kremers / Bildergalerie am Ende des Beitrags) Wadern – Nach dem mutmaßlichen Tötungsdelikt im Waderner Stadtteil Lockweiler hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken neue Einzelheiten zum Tatvorwurf bekannt gegeben. Gegen den 41-jährigen Beschuldigten wird inzwischen wegen Mordes ermittelt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht Saarbrücken am Mittwoch die einstweilige Unterbringung des Mannes in einem forensisch-psychiatrischen Krankenhaus an.

Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Thomas Schardt steht der Beschuldigte im dringenden Verdacht, seine schlafende 63-jährige Mutter in den frühen Morgenstunden mit mehreren Messerstichen im Bereich des Oberkörpers und des Kopfes getötet zu haben.

Die Staatsanwaltschaft geht derzeit davon aus, dass der Mann an einer tatrelevanten psychischen Erkrankung leidet. Aus diesem Grund wurde die Unterbringung gemäß § 126a StPO in einer entsprechenden Maßregelvollzugseinrichtung angeordnet.

Die Ermittlungen der Polizei und der Tatortgruppe dauerten auch am Mittwoch noch an. Spezialisten sicherten bis in die Mittagsstunden Spuren im Wohnhaus und rekonstruierten den mutmaßlichen Tatablauf. Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen der Tat oder einem möglichen Motiv haben die Ermittlungsbehörden bislang nicht bekannt gegeben.

Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte sich der 41-Jährige am Dienstagmorgen gegen 6.30 Uhr selbst über den Notruf bei der Polizei gemeldet und angegeben, seine Mutter getötet zu haben. Die alarmierten Einsatzkräfte fanden die Frau leblos im Wohnhaus vor. Jede Hilfe kam für die 63-Jährige zu spät.

Der Beschuldigte ließ sich widerstandslos festnehmen. Er gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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