Homburg. Ohne Rücksicht auf Passanten und Besucher einer Christmesse benutzte ein Autofahrer heute kurz vor 18.00 Uhr die Gehwege vor  der Fronleichnamskirche in Homburg,  um nach einem vorausgegangenen Unfall von der Örtlichkeit zu fliehen. Einige Personen konnten durch  schnelle Reaktion einen Zusammenstoß mit dem Wagen vermeiden. Dennoch erfasste das Fahrzeug zwei Frauen und zwei Männer und schleuderte sie zu Boden. Die Unfallopfer im Alter von 55 bis 70 Jahren wurden teilweise schwer verletzt.

Der Fahrer flüchtete weiter über die Ringstraße in Richtung Uniklinik Homburg. Hierbei verursachte er erneut Unfälle und Straßenverkehrsgefährdungen, ohne jedoch andere Personen zu verletzen. Die Flucht endete schließlich an einem Baumstamm auf dem Klinikgelände. Hier wurde das verdächtige Fahrzeug mit franz. Kennzeichen gegen 19:00 Uhr  im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verlassen aufgefunden.

Aufgrund der Beschädigungen im Innern des Fahrzeuges bestand die Vermutung, der Fahrer könnte verletzt in das angrenzende Waldgebiet gelaufen sein. Die Polizei suchte bis in die Nacht mit Diensthunden und unter Einsatz eines Polizeihubschraubers nach dem Mann.

Im Zuge von Ermittlungen gelang es dann gegen Mitternacht einen Tatverdächtigen auf dem Gelände der Uniklinik anzutreffen und festzunehmen.

Die Hintergründe, warum der Mann seine Flucht so vehement und rücksichtlos durchführte, werden noch geklärt. Einen gezielten Angriff auf die Passanten und Besucher der Weihnachtsmesse schließt die Polizei jedoch aus. Nach bisherigen Erkenntnissen stand der Tatverdächtige, ein 31 jähriger Rumäne, zum Zeitpunkt der Tat unter dem Einfluss berauschender Mittel.

Nach Auskunft der Polizei besteht bei keinem der Unfallopfer Lebensgefahr. Die Ermittlungen zum Tathergang dauern an.

[infobox color=“green“]Zeugen oder Geschädigte des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Polizei in Homburg unter der Tel. Nr. 06841/1060 in Verbindung zu setzen.[/infobox]

[accordions ][accordion title=“Hinweis“ load=“hide“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.[/accordion][/accordions]

Kommentare

Kommentare