Anzeige:

Am Karfreitag, den 30.03.2018 teilte ein 55-jähriger Verkehrsteilnehmer gegen 10:15 Uhr der Polizei mit, dass er gerade hinter einem Fahrzeug herfahre, an welchem die Kennzeichen angebracht sind, welche er in der Vortagen bei der Polizei als gestohlen gemeldet hatte. Nach Erhalt der Mitteilung begaben sich unverzüglich mehrere Streifenwagenbesatzungen in die Fahndung nach dem betreffenden Pkw. Hierbei handelte es sich um einen schwarzen VW Polo.

Wie später festgestellt, führte die Fahrt der beiden Fahrzeuge von der Ortslage Bübingen über die B 51, die L 254 in Richtung Bliesransbach und schließlich über die L 105 in Richtung Fechingen. Von Fechingen aus führte die Fahrt wieder auf der gleichen Strecke zurück in Richtung Bübingen.

Während dieser Fahrt soll es bei zwei Wendemanövern durch den Fahrzeugführer des VW Polos jeweils zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen gekommen sein. Zudem habe dieser in  Bübingen ein geparktes Fahrzeug beim Vorbeifahren gestreift.

Die Fahrt endete letztendlich in der Ortsmitte Bübingen, als der Fahrzeugführer des VW Polos aufgrund Gegenverkehrs nach rechts ausweichen musste und mit einem am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw kollidierte. Der Fahrzeugführer des nachfahrenden Pkws wollte eine weitere Flucht des VW Polos verhindern und setzte seinen Pkw schräg vor diesen. Hierbei kam es zu einer weiteren Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Fahrzeugführer des VW Polos flüchtete anschließend fußläufig von der Unfallstelle. Unter erneuter Verfolgung des Mitteilers konnte er schließlich in der Nähe von Polizeibeamten festgenommen werden.

Bei diesem handelte es sich um einen 16-jährigen Jugendlichen aus Saarbrücken. Anzeichen für den vorangegangen Konsum von Alkohol und/oder anderer, berauschender Mittel konnten nicht erlangt werden.  Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche in die Obhut eines Erziehungsberechtigten entlassen. Erste Ermittlungen ergaben, dass der besagte VW Polo wohl am Vortag aus einer Garage entwendet wurde. Den Jugendlichen erwarten nun zahlreiche Strafverfahren.

Insgesamt wurden vier Fahrzeuge beschädigt. Die genaue Schadenssumme steht noch nicht fest. Glücklicherweise wurde bei den Fahrmanövern und Verkehrsunfällen niemand verletzt.

Mögliche Zeugen bzw. Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise der o.g. Pkws gefährdet oder geschädigt wurden, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Saarbrücken-Brebach unter der Telefonnummer 0681/9872-0 in Verbindung zu setzen.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.
Anzeige:

Kommentare

Kommentare