Keine Chance hatten die Feuerwehrleute in Wadern in der Nacht zu Montag. Gegen Mitternacht wurden die Wehren der Stadt zu einem Brand einer Heumiete gerufen.

 

Als die ersten Kräfte auf dem Feld eintrafen, brannten dort rund 800 aufgestapelte Heurundballen in voller Ausdehnung. Durch die enorme Hitze drohte das Feuer auf den umliegenden Wald und weitere benachbarte Ballen überzugreifen.

 

Da es auf dem abgelegenen Feld keine Wasserversorgung gab, mussten die Einsatzkräfte zunächst Löschwasser im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen an die Brandstelle bringen. Später wurde dann eine über zwei Kilometer lange Schlauchleitung gelegt.

 

Dennoch konnten sich die rund 110 eingesetzten Feuerwehrleute nur darauf beschränken, ein Ausbreiten der Flammen auf den umliegenden Wald und das Feld zu verhindern. Die Heuballen mussten kontrolliert abbrennen.

Nach Auskunft der Besitzer liegt der Schaden bei über 60.000 Euro. Ob diese von einer Versicherung gedeckt sind, ist offenbar noch unklar.

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