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Wellesweiler. Bei einem weiteren Verkehrsunfall am Dienstag, 17. März in Neunkirchen-Wellesweiler verunglückte am späten Abend ein 44 Jahre alter Mann in der Homburger Straße. Die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen musste den schwer Verletzten mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Autowrack befreien.

Im oberen Abschnitt der Homburger Straße, kurz vor dem Wellesweiler Ortsausgang, kam der 44-Jährige mit seinem blauen Toyota Avensis Kombi von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen in der Böschung stehenden Baum. Mit schweren Verletzungen wurde der Mann in seinem Auto eingeschlossen. Erst wenige Stunden zuvor waren gegen 17 Uhr auf der nur knapp 2 km Luftlinie entfernten Landesstraße L287 zwei Menschen bei einem Unfall schwer Verletzt worden.

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Als die um 21:30 Uhr alarmierten Löschbezirke Wellesweiler und Furpach der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen mit ihren Einsatzfahrzeugen am Unfallort eintrafen, mussten sie als Erstes direkt das Unfallauto sichern. Nicht nur das der Avensis durch den Zusammenprall mit dem Baum deformiert war, er stand durch die abschüssige Böschung auch nur noch auf drei Rädern. Um ein weiteres Abrutschen des Autowracks, in dem ja noch der verletzte Fahrer saß, zu verhindern, wurde dieses mit der Seilwinde eines Löschfahrzeuges gesichert. Mit mehreren speziell für den Einsatz bei Verkehrsunfall entwickelten Stützen konnte das Auto dann auch noch so gesichert werden, dass es nicht weiter kippt.

Erst nach der Sicherung des verunglückten Toyota konnten die Feuerwehrleute in Rücksprache und Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst die eigentliche Rettung des Unfallopfers einleiten. Wie auch schon bei dem Unfall am Nachmittag entschied sich die Feuerwehr für eine sogenannte „große Seitenöffnung“. Dafür entfernte sie mit hydraulischen Rettungsgeräten auf der Fahrerseite beide Türen und die dazwischen angehordnete B-Säule. Durch die auf ein Maximum vergrößerte Öffnung in der Fahrzeugseite konnte der verletzte 44-Jährige schließlich Hand in Hand durch Feuerwehr und Rettungsdienst gerettet werden. Mit einem Rettungswagen wurde der Verletzte nach geglückter Rettung in ein Krankenhaus gebracht.

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Gegen 23 Uhr konnten die letzten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen die Unfallstelle verlassen und wieder einrücken. Sie war mit 30 Feuerwehrleuten und sechs Fahrzeugen aus den Löschbezirken Wellesweiler und Furpach im Einsatz. Von der Rettungswache der Neunkircher Wehr rückten ein Rettungswagen und der Notarzt aus. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Polizei die Homburger Straße komplett für den Verkehr sperren. Sie nahm auch Ermittlungen zum Unfallhergang auf.

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