Nach Unglück eines Rostock Fans bei FCS-Spiel: Polizei nennt neue Details

Saarbrücken – Nach dem schweren Unglück beim Drittliga-Spiel zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Hansa Rostock hat die Polizei neue Ermittlungsergebnisse bekanntgegeben. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Samstag (16. Mai 2026) kurz vor Spielende im Bereich der Gästetribüne des Ludwigsparkstadions.

Wie die Polizei mitteilt, wurde ein 37-jähriger Anhänger von Hansa Rostock bei einem Sturz mehrere Meter in die Tiefe lebensgefährlich verletzt. Der Mann stammt aus dem Landkreis Altenburger Land und befindet sich weiterhin in einer Saarbrücker Klinik.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen soll der Mann eigenständig den Zaun der Gästetribüne erklommen haben. Am oberen Abschluss des Zaunes habe er offenbar das Gleichgewicht verloren und sei anschließend abgestürzt.

Die Ermittler haben inzwischen zahlreiche Videoaufnahmen aus dem Stadion sowie Material ausgewertet, das teilweise auch von Zeugen zur Verfügung gestellt wurde. Nach derzeitiger Einschätzung der Polizei gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern weiterhin an.

Unterdessen kursiert in sozialen Netzwerken, insbesondere auf der Plattform X, ein Video, das die Szenen rund um den Vorfall zeigen soll. Eine unabhängige Verifizierung der Aufnahmen liegt bislang jedoch nicht vor:

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