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Feuer in Hochhaus: Bewohner wegen Verdacht auf Brandstiftung festgenommen

Saarbrücken: Seine mutmaßliche Tat hätte zahlreiche Menschenleben kosten können! Das Feuer im zwölften Stock eines Hochhauses in Saarbrücken (wir berichteten) war Brandstiftung! Das teilt am heutigen Freitagmorgen das Landespolizeipräsidium mit. Zur Erinnerung: Gestern gegen 1.10 Uhr bricht das Feuer in dem 13-stöckigen Wohnkomplex auf der Irgenhöhe im Stadtteil Güdingen aus. Als die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt noch vor der Feuerwehr an dem Haus eintreffen, schlagen bereits Flammen aus dem 12. Obergeschoss. (WERBUNG:  „Karriere dahemm“ – Jetzt Deinen Traumjob im Saarland finden auf SaarJob24.de)

Über das Treppenhaus dringen zwei Polizeibeamte in das Stockwerk vor. Ihnen gelingt die Rettung mehrerer Personen über den bereits vollständig verqualmten Flur nach draußen. Mit einem massiven Löscheinsatz schlagen die Berufsfeuerwehr Saarbrücken und die Freiwilligen Feuerwehren aus Güdingen, Bübingen und St. Arnual das Feuer nieder. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Stockwerke kann dadurch verhindert werden.

Durch das Feuer erleiden insgesamt sieben Personen eine Rauchgasvergiftung, darunter auch die beiden Polizeibeamten und der 52-jährige mutmaßliche Brandstifter. Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hat und abgezogen ist, rücken die Ermittler des Dezernates für Brandermittlungen der Polizei an. Sie finden heraus, dass der Brand vorsätzlich gelegt worden ist. Der dringende Tatverdacht richtet sich gegen den 52 Jahre alten Bewohner. Der Tatverdächtige räumt in seiner Vernehmung gegenüber den Ermittlern des Branddezernates die Tat ein. Er wird einem Richter vorgeführt, der Haftbefehl wegen besonders schwerer Brandstiftung gegen den Mann erlässt.

Der 52-Jährige befindet sich nun in der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken. Er soll in der Vergangenheit nach Angaben von Hausbewohnern bereits öfter auffällig geworden sein. Der Sachschaden an dem Wohngebäude wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt. Mehrere Wohnungen, unter anderem die einer ukrainischen Flüchtlingsfamilie mit Kind, sind derzeit unbewohnbar.

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