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Mehrere Meter tief: Gewölbeartiger Hohlraum in Saarbrücken entdeckt

Saarbrücken – Am Donnerstagmorgen kam es in der saarländischen Landeshauptstadt zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall. In Gersweiler, einem Stadtteil von Saarbrücken, öffnete sich buchstäblich der Boden unter den Füßen der Bewohner. Gegen 10:51 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz in die Bergstraße gerufen. Ein Bürger aus der Nachbarschaft hatte ein mysteriöses Loch entdeckt und ohne Zögern die Behörden alarmiert.

Das Loch, das inmitten eines Feldweges aufgetaucht war, maß etwa einen Meter in der Länge und einen halben Meter in der Breite, seine Tiefe wurde auf bedenkliche drei bis vier Meter geschätzt. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Saarbrücken sowie des Löschbezirks Gersweiler der Freiwilligen Feuerwehr waren schnell vor Ort und nahmen die Situation in Augenschein. Dabei stellten sie fest, dass der Hohlraum unter dem Erdboden womöglich noch weitaus größer sein könnte, als das sichtbare Loch vermuten ließ.

Die Feuerwehr handelte umgehend und sicherte die Gefahrenstelle mit Absperrband ab, um die Bürger vor dem Risiko eines Sturzes in die Tiefe zu schützen, der eine ernsthafte Gefahr für Leib und Leben dargestellt hätte. Im Laufe des Vormittags traf ein Vertreter des städtischen Bauhofs ein, um das Loch zu inspizieren und veranlasste weitere Sicherheitsmaßnahmen. Auch die Polizei war mit einem Streifenwagenkommando präsent, um die Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten.

Nach der Absicherung der Stelle zogen sich die Feuerwehrkräfte zurück, doch die Arbeit der Behörden ist damit noch nicht beendet. Es gilt nun, die Ursache für die Entstehung des Hohlraumes zu ergründen. Möglichkeiten wie Unterspülungen oder nicht dokumentierte Altlasten des Bergbaus oder Luftschutzbauten stehen im Raum. Weiterhin muss geklärt werden, ob eine weitere Einsturzgefahr besteht und wie am besten mit dem Hohlraum umgegangen werden soll, um die Sicherheit der Anwohner und Passanten zu gewährleisten.

Dieser Vorfall lässt die Gemeinde Saarbrücken aufhorchen und zeigt einmal mehr, wie unberechenbar und überraschend Naturereignisse oder alte, vergessene Infrastrukturen zum Vorschein kommen können. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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