Dramatische Suchaktion nach Mutprobe in Mettlach

– Update 13.07.2015 – 

37-Jähriger tot aus der Saar geborgen

Saarbrücken. Polizeitaucher bargen den bereits seit gestern Abend (12.07.2015) vermissten Mann heute (13.07.2015) aus der Saar bei Mettlach. Gestern Abend musste die Suche nach dem Bauarbeiter wegen der einsetzenden Dunkelheit abgebrochen werden. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden liegen bisher nicht vor.

Kurz vor 18:00 Uhr verständigten Arbeitskollegen des aus Kroatien stammenden Mannes die Polizei, weil ihr Kollege beim gemeinsamen Durchschwimmen der Saar untergegangen und nicht wieder aufgetaucht sei. Über 100 Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Gemeinden, unterstützt durch Rettungstaucher der Berufsfeuerwehr aus Saarbrücken, des DLRG und DRK sowie einen Rettungshubschrauber aus Luxemburg suchten ergebnislos bis zum Einsetzen der Dunkelheit nach dem Verschwundenen. Der Schiffsverkehr zwischen den Staustufen Mettlach und Serrig war zur Sicherheit eingestellt worden.

Heute Morgen setzten die Taucher der Bereitschaftspolizei des Landespolizeipräsidiums mit technischem Gerät die Suche fort. Gegen Mittag konnte der Mann tot im Bereich einer Brücke ausgemacht und geborgen werden.

 

Mettlach. Am Sonntagabend, 12. Juli, wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Notfalleinsatz an die Saar bei Mettlach alarmiert. Dort hatte sich zwischen betrunkenen kroatischen Gastarbeiten die Diskussion entfacht, wer denn der beste Schwimmer sei.

Mit einem Sprung in die 23 Grad warme Saar wollte ein 37-jähriger Kroate sein Können unter Beweis stellen. Als der Mann kurze Zeit später nicht mehr auftauchte, alarmierten seine Arbeitskollegen die Rettungskräfte. Über 100 Einsatzkräfte, darunter die Taucherstaffel der Saarbrücker Berufsfeuerwehr, rückten aus um den verschollenen Mann zu suchen. Bislang fehlt jede Spur von dem Gastarbeiter.

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