Polizistenmorde von Kusel: Wirklich keine DNA von Florian V. an den Tatwaffen?

Die Ermittlungen nach den beiden schrecklichen Polizistenmorden von Kusel, bei dem eine 24-jährige Polizeianwärterin und ein 29-jähriger Polizeikommissar getötet wurden, laufen weiter. Nach wie vor geht man von Seiten der Staatsanwaltschaft von zwei Schützen aus. So hat der rheinland-pfälzische Justizminister Herbert Mertin betont, dass auf Grund der „Dynamik des Geschehens“, des Verletzungsbildes und der zeitlichen Abfolge mindestens zwei Personen geschossen haben müssen.

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Dem widersprach Christian Kessler, Anwalt von Florian V. – einem der mutmaßlichen Schützen, von Beginn an. Nun will der Anwalt sogar Beweise dafür vorliegen haben: Der ‚Bild‘ gegenüber äußerte sich Kessler dazu wie folgt: „Nach neuesten Erkenntnissen der kriminaltechnischen Untersuchungen haben sich keine DNA-Spuren von meinem Mandanten an den mutmaßlichen Tatwaffen, dem Schalldämpfer, dem Zielfernrohr und den sichergestellten Patronen befunden“.

Von der Staatsanwaltschaft gab es diesbezüglich bislang noch kein Statement. Die kriminaltechnischen Untersuchungen dauern noch an. Unterdessen werden die beiden getöteten Polizisten heute und morgen beigesetzt. Alexander K. und Yasmin B. finden heute (Freisen) und am morgigen Mittwoch (Homburg-Erbach) ihre letzten Ruhestätten.

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