Rehkitz von Hund totgebissen – Tierretter aus Contwig schlagen Alarm

Das totgebissene Rehkitz war erst wenige Tage alt. Deshalb appelliert der Verein Tierrettung / Fahrservice für alle Tiere Saar-Pfalz e.V. noch einmal eindringlich an die Vernunft von Hundebesitzern. „Allen Aufrufen zum Trotz, in der Brut- und Setzzeit Hunde an die Leine zu nehmen, es ist schon wieder ein Kitz ums Leben gekommen“, meldet die Tierrettung / Fahrservice für alle Tiere Saar-Pfalz e.V. aus Contwig.

Anzeige:

Sie wurden zu einem verletzten Kitz in der Südwestpfalz gerufen für das leider jede Hilfe zu spät kam. Dort war es in der Nähe eines viel besuchten Radweges von einem Hund gerissen worden. „Als die Contwiger Tierretter eintrafen, hat das arme Tier noch gelebt, aber es war nicht mehr zu retten und musste von seinem Leiden erlöst werden“, berichtet die Tierrettung.

Originalaufnahme des totgebissenen Rehkitzes – Bild: Tierrettung Saarpfalz

„Es passiert immer wieder, dass Hunde zwischen März und Juli die Schwächsten reißen“, sie werden immer öfter alarmiert zu solchen Einsätzen wo oft gleich der Jäger parallel mit alarmiert wird, dieser muss dann leider viel zu oft den Kadaver beseitigen. „Pro Jahr kriegen wir in der Brut- und Setzzeit fünf bis sechs Tierrisse so gemeldet“. Die Aufgabe unseres Teams ist es dann, die Tiere zu retten oder nur noch zu bergen, im Notfall kann ihnen der Jäger nur den Gnadenschuss geben, zeigen sich die Tierretter verärgert. „Das kann und muss in dieser Zeit einfach vermieden werden“

Dabei habe es das Wild durch Waldsterben und Waldumbau sowie erhöhten Freizeitdruck schon schwer genug in unserer Region. Viel Wild gehe auch auf der Landesstraße verloren. „Dass nicht angeleinte Hunde das Wild zu Tode hetzen oder totbeißen, kann und muss vermieden werden“, verlangen die Mitglieder des Vereins Tierrettung / Fahrservice für alle Tiere Saar-Pfalz e.V. Deshalb noch einmal die eindringliche Bitte nehmt in dieser Zeit eure Hunde beim Spaziergang bitte an die Leine.

Einsätze bei Wildtieren können nicht abgerechnet werden, deshalb bittet der Verein um Spenden um auch dieses Spektrum der Rettung von Wildtiere weiterhin abdecken zu können.

Spendenkonto:
VR – Bank Südwestpfalz eG Pirmasens – Zweibrücken
IBAN: DE 33 5426 1700 0005 1477 00
BIC: GENODE61ROA

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"

Werbeblock erkannt

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie Ihren Werbeblocker deaktivieren