St. Ingbert. Am Mittwoch, den 05.02.2014 wurde hiesiger Dienststelle der Küchenbrand eines Mehrfamilienhauses in der Blieskasteler Straße mitgeteilt. Der Notruf war bei der Führungs- und Lagezentrale des Saarlandes (FLZ) aufgelaufen und auf Grund von Sprachbarrieren seitens des Mitteilers war nicht geklärt, ob sich noch Personen in dem Anwesen befinden.

Die Örtlichkeit wurde daraufhin sofort von zwei Streifenbesatzungen aufgesucht. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden ebenfalls alarmiert.

Beim Eintreffen vor Ort konnte bereits auf der Straße vor dem Anwesen im Bereich gesamten Erdgeschosses schwarzer Qualm festgestellt werden. Der Mitteiler befand sich mit einem weiteren Anwohner auf der Straße vor dem Anwesen. Auf Nachfrage erklärte er, dass es in seiner Küche angefangen hatte zu brennen. Ob sich noch weitere Personen im Anwesen aufhalten sei ihm nicht bekannt.

In dem Anwesen sind insgesamt 6 Wohnungen und eine Kellerwohnung vermietet.

An allen Wohnungen wurde trotz des immer stärker und dichter werdenden Qualmes geklopft, geklingelt und gerufen. Aus der Küche des Mitteilers schlugen nach Öffnen der Küchentür die Flammen und es drang tiefschwarzer Ruß heraus. Hierbei öffnete niemand die Tür, sodass davon auszugehen war, dass niemand zuhause ist. Die Bewohner der Kellerwohnung wurden gemeinsam mit ihrem Hund durch die Einsatzkräfte evakuiert.

Während der Lösch- und Anschlussmaßnahmen durch die FFW St. Ingbert-Löschbezirk Mitte war eine Vollsperrung der Blieskasteler Straße zwischen den Einmündungen „Zur Audell“ und „Hasseler Pfad“ für die Dauer von ca. 30 Minuten notwendig.

Als Brandursache konnte eine Bratpfanne mit heißem Öl ermittelt werden. Das Öl hatte sich auf Grund der Hitze entzündet. Bei dem Versuch, das Feuer zu löschen griff dieses dann auf Altpapier und Recyclingmaterial über, welches in der Küche des Geschädigten gelagert war.

Durch den Brand wurde lediglich die Küche des Geschädigten leicht in Mitleidenschaft gezogen. Auf Grund der Verrußung und des Qualms ist die Wohnung bis morgen nicht bewohnbar. Ein Schaden an der Statik des Anwesens entstand nicht, sodass keine Bedenken gegen eine Rückkehr der restlichen Bewohner in ihre Wohnungen bestand.

Der Mitteiler wurde mit einer Verbrennung an der Hand und Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins KKH St. Ingbert verbracht. Seine Familie kann die Nacht bei ihrem Vermieter verbringen.

Insgesamt waren bei dem Einsatz 2FuStW der Polizei (5 Beamte), 5 Einsatzfahrzeuge FFW (15 Mann) der Wehren St. Ingbert-Mitte und Sulzbach sowie 2 KTW (4 Sanitäter/Assistenten) vor Ort.

[accordions ][accordion title=“Hinweis“ load=“hide“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.[/accordion][/accordions]

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