Vierköpfige Gruppierung soll zahlreiche Taten im Saarland verübt haben

Saarbrücken. Umfangreiche Ermittlungen des Dezernats für Eigentumskriminalität führten gestern (12.06.2014) zur Verhaftung von vier mutmaßlichen Einbrechern im französischen Metz. Die Verdächtigen, die derzeit in Frankreich in Untersuchungshaft sitzen, sollen zeitnah an die Bundesrepublik ausgeliefert werden.

Den zwei Männern und zwei Frauen im Alter zwischen 29 und 37 Jahren wird vorgeworfen, seit Anfang des Jahres 2014 insgesamt 15 Wohnungseinbrüche im Überherrner Ortsteil Berus verübt und hierbei in erster Linie Schmuck, Bargeld sowie Elektrogeräte erbeutet zu haben.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die beiden Ehepaare auf diese Art und Weise ihren Lebensunterhalt finanzierten.

Auf die Spur der Gruppe führte ein Tablet-PC, der an einem der Tatorte gestohlen worden war. Als die Täter das Gerät in Betrieb nahmen, hinterließen sie im Internet unbewusst Hinweise auf ihren Aufenthaltsort in Metz.

Durch grenzüberschreitende polizeiliche Maßnahmen der Ermittlungsgruppe für Wohnungseinbrüche (EG WE) und der französischen Behörden konnten die Verdächtigen schließlich identifiziert werden.

Bei der Durchsuchung ihrer Wohnungen fahnden die Beamten potentielles Diebesgut sowie weitere Beweismittel.

Die vier Tatverdächtigen, die vermutlich noch für weitere Einbruchsdelikte verantwortlich sind, befinden sich derzeit in einer französischen Justizvollzugsanstalt. Zur weiteren Strafverfolgung sollen sie demnächst an Deutschland ausgeliefert werden.

Die Ermittlungen dauern an.

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